
Der INTERNATIONALE TAG DER MUTTERSPRACHE wird heute begangen. Der Tag wurde von der Unesco im Jahr 2000 ausgerufen. Er soll auf die Bedeutung sprachlicher und kultureller Vielfalt aufmerksam machen sowie zum erlernen neuer Sprachen animieren. Weltweit werden 6000 Sprachen gesprochen. Die Muttersprachen üben einen wichtigen Einfluss auf den Zusammenhalt der Gesellschaften aus. Nach Angaben der Unsesco geht alle zwei Wochen eine Sprache verloren. In Deutschland sind 13 Minderheitensprachen bedroht, darunter das Jiddische, Romani, das Sorbische und das Nordfriesische.
NEU - WORTSCHATZ BIETET NACHHILFE AN 28.11.2011
Wegen steigender Nachfrage nach Lern- und Nachhilfe bieten wir ab sofort Nachhilfe für alle Klassenstufen an. Dank erfahrener Nachhilfelehrer, die mit uns zusammenarbeiten, können wir nicht nur im Fach Deutsch unterstützen, sondern auf Anfrage auch in anderen Fächern. Klicken Sie auf KONTAKT und richten Sie Ihre Anfrage per Telefon, Fax oder Email.
DER VORLESETAG 18.11.2011
Aus Anlass des budesweiten Vorlesetages am 18.11.2011 legte die Stiftung Lesen eine Studie vor, aus der deutlich hervorgeht, dass sich Kinder und Jugendliche, welchen regelmäßig vorgelesen wird, besser entwickeln als Kinder, welchen nicht vorgelesen wird. Die Vorlese-Kinder haben bessere Schulnoten, sie treiben mehr Sport und sie haben bessere Aussichten, im späteren beruflichen Leben erfolgreich zu sein. Befragt wurden 500 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 19 Jahren. Besonders profitieren vom regelmäßigen Vorlesen Kinder aus Elternhäusern mit geringer Bildung. Aber auch für Jungen, die seltener als Mädchen zum Buch greifen, erleichtert das Vorlesen häufig den Einstieg in eine erfolgreiche und spannende Schulzeit.
PRESSEMELDUNG 12.11.2011
Kanadische Wissenschaftler haben in einer Studie nachgewiesen, dass Musikunterricht das Sprachvermögen von Kindern steigert. Der Neurowissenschaftler Sylvain Moreno vom Rotman Research Institut in Ontario berichtet im Fachmagazin Psychological Science von seiner Entdeckung: Er ließ 24 Kinder im Alter zwischen vier und sechs Jahren 20 Tage lang an einer Lernsoftware arbeiten, die musikalische Fertigkeiten (Rhythmik, Melodik) schult. Daneben haben 24 weitere Kinder künstlerische Fähigkeiten geübt (Farbgestaltung, Formgebung). Mit Hilfe von Intelligenztests, die vor und nach den intensiven Lerneinheiten gemacht wurden, fanden die Forscher heraus, dass mehr als 90 Prozent der Kinder in der Musikgruppe deutlich verbesserte sprachliche Fertigkeiten zeigten. In der Kunstgruppe kam es dagegen nach dem Training zu keinen nennenswerten Veränderungen der Intelligenztests. Fazit: Musik hören bringt entgegen dem bekannten Mozart-Phänomen nicht viel. Sich selbst mit Musik beschäftigen - dies scheint der Schlüssel zur Verbesserung der Sprachintelligenz zu sein.
PRESSEMITTEILUNG München, 31.10.2011
Der Germanist Dr. Dietmar Wiewiora hielt am 24.10.2011 im Taufkirchner Familienzentrum einen Vortrag zu einem Thema, das auf Interesse bei vielen Eltern stößt:
„Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) oder Legasthenie - frühzeitig erkennen und vorbeugen – wirkungsvoll helfen und fördern“.
Da LRS heute aufgrund großer Klassenstärke oft erst spät durch Lehrer erkannt wird, sollten Eltern ihre Kinder aufmerksam beobachten und im besten Fall (Früh-) Erkennung leisten können. Erkennungsmerkmale sind dabei nicht nur schlechte Noten im Fach Deutsch, sondern auch übergreifend in anderen Fächern, sowie scheinbar grundlos auftretende Bauch- oder Kopfschmerzen, aber auch Unlust bis hin zu definierter Schulangst.
Eine echte Diagnose sollte im Verdachtsfall dann über den standardisierten Lese- und Rechtschreibtest gestellt werden.
Genetisch bedingt tritt LRS häufiger bei Jungen auf, jedoch sind insgesamt verschiedene Faktoren bei der Anlage zu dieser Schwäche beteiligt. Das bislang geltende Vorurteil, LRS gehe mit minderer Intelligenz einher, ist inzwischen sogar durch wissenschaftliche Studien widerlegt. Im Gegenteil, oft deutet diese Störung sogar auf ein Intelligenzsignal hin.
Insgesamt gilt es von Seiten der Eltern und der Lehrer mehr Verständnis und Geduld für das betroffene Kind aufzubringen, denn die konstante Überforderung und damit einhergehende Demotivation zieht oft psychische Probleme nach sich.
Aufklärung zu diesem brisanten Thema ist notwendig:
Schon im Vorschulalter ist Vorbeugung möglich wie z.B. durch spielerisches Sensibilisieren für Sprache, Silben und Rhythmus.
Leider ist Legasthenie keine anerkannte Erkrankung im Sinne des Sozialgesetzbuches und folglich ist eine Behandlung/Förderung auch keine Krankenkassenleistung. Bei einigen, meist kurzfristigen Therapien ist die Bezuschussung durch das Jugendamt möglich, in den meisten Fällen sind allerdings Langzeittherapien und außerschulische Förderung notwendig.
Immerhin besteht in Bayern die Möglichkeit des „Nachteilausgleichs“ bzgl. schulischer Leistungen bei anerkannter LRS. Das verstärkt zumindest die Motivation des Schülers.
Therapiemöglichkeiten gibt es viele, allerdings ist eine individuelle Therapie am sinnvollsten und vielversprechendsten. Insgesamt ist nicht nur die Arbeit am Wort und an der Sprache, sondern vielmehr therapiebegleitend der Aufbau des Selbstvertrauens der Kinder und die Stärkung der Motivation sowie die Förderung der Konzentration notwendig, bevor eine Förderung der Sprachsensibilität überhaupt Sinn macht. Erst wenn die Psyche des Kindes gestärkt ist, ist es überhaupt fähig, Rechtschreibregeln zu akzeptieren und sich diese aneignen zu können.
Gerne ist Herr Dr. Wiewiora bereit, zu diesem Thema auch in Ihrer Einrichtung (Kindergärten / Schulen /Nachbarschaftshilfen) zu referieren, um das Wissen und das Verständnis für LRS-Kinder zu multiplizieren.
Therapiemöglichkeiten der Lese-Rechtschreib-Förderung bietet Herr Wiewiora in Unterhaching und in Deisenhofen an und kombiniert dabei erfolgreich unterschiedliche Ansätze und Lernmethoden – abgestimmt auf das individuelle Bedürfnis eines jeden Kindes.
esPResso – PR & MEHR
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